AGB

CLAUDIA HENZLER
Fotografie | Kunst | Kommunikation

1. ANWENDBARKEIT DER ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
Die österreichischen Berufsfotografen schließen nur zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen ab. Mit der Auftragserteilung anerkennt der Auftraggeber deren Anwendbarkeit. Abweichende Vereinbarungen können rechtswirksam nur schriftlich getroffen werden. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gehen allfälligen Geschäftsbedingungen des Auftraggebers oder des Mittlers vor.

 

2. URHEBERRECHT & COPYRIGHT
2.1. Alle Urheber- und Leistungsschutzrechte des Bildherstellers (§§ 1, 2 Abs. 2, 73ff UrhG) stehen dem Fotografen zu. Nutzungsbewilligungen (Veröffentlichungsrechte etc.) gelten nur bei ausdrücklicher Vereinbarung als erteilt. Der Vertragspartner erwirbt in diesem Fall eine einfache (nicht exklusive und nicht ausschließende), nicht übertragbare (abtretbare) Nutzungsbewilligung für den ausdrücklich vereinbarten Verwendungszweck und innerhalb der vereinbarten Grenzen (Auflageziffer, zeitliche und örtliche Beschränkungen etc.).

Im Zweifel ist der in der Rechnung bzw. im Lieferschein angeführte Nutzungsumfang maßgebend. Jedenfalls erwirbt der Vertragspartner nur soviel Rechte wie es dem offengelegten Zweck des Vertrags (erteilten Auftrags) entspricht.
Mangels anderer Vereinbarung gilt die Nutzungsbewilligung nur für eine einmalige Veröffentlichung (in einer Auflage), nur für das ausdrücklich bezeichnete Medium des Auftraggebers und nicht für Werbezwecke als erteilt.

2.2. Der Vertragspartner ist bei jeder Nutzung (online & Print: Vervielfältigung, Verbreitung, Sendung etc.) verpflichtet, die Herstellerbezeichnung (Namensnennung) bzw. den Copyrightvermerk im Sinn des WURA (Welturheberrechtsabkommen) deutlich und gut lesbar (sichtbar), unmittelbar beim Lichtbild und diesem eindeutig zuordenbar anzubringen wie folgt: Foto: „© Claudia Henzler | henzlerworks.com„. Dies gilt auch dann, wenn das Bildmaterial nicht mit einer Herstellerbezeichnung übermittelt wurde. Bei online-Veröffentlichungen ist zudem in der Caption|Bildunterschrift, in den Metadaten als auch im File-Namen (z.B.  „Vienna xyz by Claudia Henzler.jpg“) die Herstellerbezeichnung zu nennen.
Jedenfalls gilt diese Bestimmung als Anbringung der Herstellerbezeichnung im Sinn des § 74 Abs 3. UrhG. Ist ein Print auf der Vorderseite (im Bild) signiert, ersetzt die Veröffentlichung dieser Signatur nicht den vorstehend beschriebenen Herstellervermerk. Wird die Herstellerbezeichnung nicht korrekt angebracht oder unterlassen, wird – soweit nicht anders schriftlich festgelegt – ein Honoraraufschlag von +100%  des normalen Nutzungsgebühr für den jeweiligen Nutzungszweck pro unterlassener Herstellerbezeichnung in Rechnung gestellt.

2.3. Jede Veränderung des Bildmaterials bedarf der schriftlichen Zustimmung des Fotografen. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Änderungen nach dem, dem Fotografen bekannten Vertragszweck erforderlich sind.

2.4. Die Nutzungsbewilligung gilt erst im Fall vollständiger Bezahlung des vereinbarten Aufnahme- und Verwendungshonorars und nur dann als erteilt, wenn eine ordnungsgemäße Herstellerbezeichnung/ Namensnennung (Punkt 2.2. oben) erfolgt.

2.5. Anstelle des § 75 UrhG gilt die allgemeine Vorschrift des § 42 UrhG.

2.6. Im Fall einer Veröffentlichung sind unaufgefordert zwei kostenlose Belegexemplare sowie ein pdf zuzusenden. Bei kostspieligen Produkten (Kunstbücher, etc.) reduziert sich die Zahl der Belegexemplare auf ein Stück & eine pdf- bzw. Digital-Version.

 

3. EIGENTUM AM BILDMATERIAL – ARCHIVIERUNG
3.1. Der Fotograf überlässt dem Vertragspartner gegen vereinbarte und angemessene Honorierung das Bildmaterial für die vereinbarte Nutzung. Das Eigentumsrecht am Bildmaterial (Digitaldateien, Negative, Diapositive, Prints etc.) steht dem Fotografen zur weiteren Verwendung und Weiterverkauf zu, soweit dies nicht ausdrücklich anders vereinbart ist. Digitales und Print-Bildmaterial (Negative & Raw-files nur im Fall schriftlicher Vereinbarung) wird dem Vertragspartner nur leihweise zur Verfügung gestellt, sofern nicht schriftlich anders vereinbart. Insbesondere bei Ausstellungen und Print-Bildverleih ist die Rückstellung nach Verleih und Gebrauch auf Gefahr und Kosten des Vertragspartners erforderlich. Die Nutzungsbewilligung gilt nur im Umfang des Punktes 2. als erteilt.

3.2. Der Fotograf ist berechtigt, die Bilder in jeder ihm geeignet erscheinenden Weise mit seiner Herstellerbezeichnung zu versehen. Der Vertragspartner ist verpflichtet, für die Integrität und Sichtbarmachung der Herstellerbezeichnung „© Claudia Henzler | henzlerworks.com“ zu sorgen, dies gilt für eigene Veröffentlichungen als auch – sofern im Leistungsumfang vereinbart – bei erlaubter Weitergabe an Dritte. Dies gilt für alle Veröffentlichungen, sei es im Print- oder online-Bereich etc.

3.3. Der Fotograf archiviert die Aufnahme(n) ohne Rechtspflicht soweit nicht explizit schriftlich anders vereinbart nicht zwingend. Ein Back up sei dem Auftraggeber sofort nach Erhalt der Aufnahme(n) daher dringend empfohlen. Im Fall des Verlusts oder der Beschädigung stehen dem Vertragspartner keinerlei Ansprüche zu. Ein Ersatz der Aufnahme(n) ist – soweit das Material noch im Fotoarchiv gespeichert ist – gegen Aufwandsentschädigung auf Anfrage erhältlich.

 

4. ANSPRÜCHE DRITTER
Für die Einholung einer allenfalls erforderlichen Zustimmung abgebildeter Gegenstände (z.B. Werke der Bildenden Kunst, Muster und Modelle, Marken, Fotovorlagen etc.) oder Personen (z.B. Modelle) hat der Vertragspartner/Auftraggeber zu sorgen. Er hält den Fotografen diesbezüglich schad- und klaglos, insbesondere hinsichtlich der Ansprüche nach §§ 78 UhrG, 1041 ABGB. Der Fotograf garantiert die Zustimmung von Berechtigten (Urheber, abgebildete Personen etc.), insbesondere von Modellen, nur im Fall ausdrücklicher & schriftlich erteilter Zusage für die vertraglichen Verwendungszwecke. (Punkt 2.1.).

 

5. VERLUST UND BESCHÄDIGUNG
5.1. Im Fall des Verlusts oder der Beschädigung von über Auftrag hergestellten Aufnahmen (Digitaldateien, Diapositive, Negativmaterial) haftet der Fotograf – aus welchem Rechtstitel immer – nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung ist auf eigenes Verschulden und dasjenige seiner Bediensteten beschränkt; für Dritte (Labors etc.) haftet der Fotograf nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit bei der Auswahl. Jede Haftung ist auf die Materialkosten und die kostenlose Wiederholung der Aufnahmen (sofern und soweit dies möglich ist) beschränkt. Weitere Ansprüche stehen dem Auftraggeber nicht zu; der Fotograf haftet insbesondere nicht für allfällige Reise- und Aufenthaltsspesen sowie für Drittkosten (Modelle, Assistenten, Visagisten und sonstiges Aufnahmepersonal) oder für entgangenen Gewinn und Folgeschäden.

5.2. Punkt 5.1. gilt entsprechend für den Fall des Verlusts oder der Beschädigung übergebener Vorlagen (Filme, Layouts, Display-Stücke, sonstige Vorlagen etc.) und übergebene Produkte und Requisiten. Wertvollere Gegenstände sind vom Vertragspartner zu versichern.

5.3. Eine Valorisierung der genannten Beträge bleibt vorbehalten.

 

6. LEISTUNG UND GEWÄHRLEISTUNG
6.1. Der Fotograf wird den erteilten Auftrag sorgfältig ausführen. Er kann den Auftrag auch zur Gänze oder zum Teil – durch Dritte (Labors etc.) ausführen lassen. Sofern der Vertragspartner keine schriftlichen Anordnungen trifft, ist der Fotograf hinsichtlich der Art der Durchführung des Auftrags frei. Dies gilt insbesondere für die Bildauffassung, die Auswahl der Fotomodelle, des Aufnahmeorts und der angewendeten optisch- technischen (fotografischen) Mittel. Abweichungen von früheren Lieferungen stellen als solche keinen Mangel dar.

6.2. Für Mängel, die auf unrichtige oder ungenaue Anweisungen des Vertragspartners zurückzuführen sind, wird nicht gehaftet (§ 1168a ABGB). Jedenfalls haftet der Fotograf nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

6.3. Der Vertragspartner trägt das Risiko für alle Umstände, die nicht in der Person des Fotografen liegen, wie Wetterlage bei Außenaufnahmen, rechtzeitige Bereitstellung von Produkten und Requisiten, Ausfall von Modellen, Reisebehinderungen etc.

6.4. Sendungen reisen auf Kosten und Gefahr des Vertragspartners.

6.5. Alle Beanstandungen müssen längstens innerhalb von 8 Tagen nach Lieferung schriftlich und unter Vorlage aller Unterlagen erfolgen. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Leistung als auftragsgemäß erbracht. Die Gewährleistungsfrist beträgt drei Monate.

6.6. Im Fall der Mangelhaftigkeit steht dem Vertragspartner nur ein Verbesserungsanspruch durch den Fotografen zu. Ist eine Verbesserung unmöglich oder wird sie vom Fotografen abgelehnt, steht dem Vertragspartner ein Preisminderungsanspruch zu. Für unerhebliche Mängel wird nicht gehaftet. Farbdifferenzen bei Nachbestellungen gelten nicht als erheblicher Mangel. Punkt 5.1. gilt entsprechend.

6.7. Fixgeschäfte liegen nur bei ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung vor. Im Fall allfälliger Lieferverzögerungen gilt Punkt 5.1. entsprechend.

6.8. Die Honorar- und Lizenzgebührenansprüche stehen unabhängig davon zu, ob das Material urheber- und/oder leistungsschutzrechtlich (noch) geschützt ist.

6.9 HAFTUNGSAUSSCHLUSS
Bei Verwendung & Veröffentlichung von Fotografien und Videomaterial ist Claudia Henzler nicht haftbar.
Die Haftung obliegt den Veranstaltern/Verwendern des Bildmaterials. Im Falle von Fotoshootings kümmert sich der Auftraggeber um die Einholung der Modelrelease-Freigabe.

6.10 DATENSICHERUNG
Sichern Sie erhaltene digitale Daten immer sofort nach Erhalt. Eine Mehrfach-Sicherung wird für eine dauerhafte Verwendungsmöglichkeit sehr empfohlen. Nach Abschluss des Auftrags sichert Claudia Henzler keine dauerhafte Sicherung der Daten zu.
Sollten Ihre Daten verloren gehen, ist eine Kopie der digitalen Daten – soweit noch im HENZLER-Archiv und nicht bereits aus Speicherplatzgründen gelöscht – gegen Aufwandsentschädigung anfragbar.

 

7. WERKLOHN
7.1. Mangels ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung steht dem Fotografen ein Werklohn (Honorar) nach seinen jeweils gültigen Preislisten, sonst ein angemessenes Honorar zu.

7.2. Das Honorar steht auch für Layout- oder Präsentationsaufnahmen sowie dann zu, wenn eine Verwertung unterbleibt oder von der Entscheidung durch Dritte abhängt. Auf das Aufnahmehonorar werden in diesem Fall keine Preisreduktionen gewährt.

7.3. Alle Material- und sonstigen Kosten (Requisiten, Produkte, Modelle, Reisekosten, Aufenthaltsspesen, Visagisten etc.), auch wenn deren Beschaffung durch den Fotografen erfolgt, sind gesondert zu bezahlen.

7.4. Im Zuge der Durchführung der Arbeiten vom Vertragspartner gewünschte Änderungen gehen zu seinen Lasten.

7.5. Konzeptionelle Leistungen (Beratung, Layout, sonstige grafische Leistungen etc.) sind im Aufnahmehonorar nicht enthalten. Dasselbe gilt für einen überdurchschnittlichen organisatorischen Aufwand oder einen solchen Besprechungsaufwand.

7.6. Nimmt der Vertragspartner von der Durchführung des erteilten Auftrags aus welchen Gründen immer Abstand, steht dem Fotografen mangels anderer Vereinbarung die Hälfte des Honorars zuzüglich aller tatsächlich angefallenen Nebenkosten zu. Im Fall unbedingt erforderlicher Terminänderungen (z.B. aus Gründen der Wetterlage) sind ein dem vergeblich erbrachten bzw. reservierten Zeitaufwand entsprechendes Honorar und alle Nebenkosten zu bezahlen.

7.7. Das Honorar versteht sich – wenn nicht ausdrücklich anders ausgewiesen als netto-Honorar zuzüglich Umsatzsteuer in ihrer jeweiligen gesetzlichen Höhe.

 

8. LIZENZHONORAR
8.1. Sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart ist, steht dem Fotografen im Fall der Erteilung einer Nutzungsbewilligung ein Veröffentlichungshonorar in vereinbarter oder angemessener Höhe gesondert zu.

8.2. Das Veröffentlichungshonorar versteht sich zuzüglich Umsatzsteuer in ihrer jeweiligen gesetzlichen Höhe.

8.3. Unbeschadet aller gesetzlichen Ansprüche nach den §§ 81ff und 91ff UrhG gilt im Fall der Verletzung der Urheber- und/oder Leistungsschutzrechte an den vertragsgegenständlichen Aufnahmen folgendes: Die Ansprüche nach § 87 UrhG stehen unabhängig von einem Verschulden zu. Im Fall der Verletzung des Rechts auf Herstellerbezeichnung

steht als immaterieller Schaden (§ 87 Abs. 2 UrhG) vorbehaltlich eines hinzukommenden Vermögensschadens (§ 87 Abs. 1 UrhG) zumindest ein Betrag in der Höhe des angemessenen Entgelts (§ 86 UrhG) zu. Der Auskunftsanspruch nach § 87a Abs. 1 UrhG gilt auch für den Beseitigungsanspruch.

 

9. ZAHLUNGSMODALITÄTEN
9.1. Mangels anderer ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung ist bei Auftragserteilung eine Akontozahlung in der Höhe von 50% der voraussichtlichen Rechnungssumme zu leisten. Sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart ist, ist das Resthonorar nach Rechnungslegung sofort bar zur Zahlung fällig. Sofern ein Zahlungsziel vereinbart wird, sind die gelegten Rechnungen längstens binnen 8 Tagen ab Rechnungslegung zur Zahlung fällig. Die Rechnungen sind ohne jeden Abzug und spesenfrei zahlbar.

Im Fall der Übersendung (Postanweisung, Bank- oder Postsparkassenüberweisung etc.) gilt die Zahlung erst mit Verständigung des Fotografen vom Zahlungseingang als erfolgt. Das Risiko des Postwegs gerichtlicher Eingaben (Klagen, Exekutionsanträge) gehen zu Lasten des Vertragspartners. Verweigert der Vertragspartner (Auftraggeber) die Annahme wegen mangelhafter Erfüllung oder macht er Gewährleistungsansprüche geltend, ist das Honorar gleichwohl zur Zahlung fällig.

9.2. Bei Aufträgen, die mehrere Einheiten umfassen, ist der Fotograf berechtigt, nach Lieferung jeder Einzelleistung Rechnung zu legen.

9.3. Im Fall des Verzugs gelten – unbeschadet übersteigender Schadenersatzansprüche – Zinsen und Zinseszinsen in der Höhe von 5% über der jeweiligen Bankrate ab dem Fälligkeitstag als vereinbart. Für Zwecke der Zinsenberechnung ist für das jeweilige Kalenderjahr die am 2. Jänner des entsprechenden Jahres festgesetzte Bankrate für das gesamte Kalenderjahr maßgebend.

9.4. Mahnspesen und die Kosten – auch außergerichtlicher – anwaltlicher Intervention gehen zu Lasten des Vertragspartners.

9.5. Soweit gelieferte Bilder ins Eigentum des Vertragspartners übergehen, geschieht dies erst mit vollständiger Bezahlung des Honorars samt Nebenkosten.

 

10.VERANSTALTUNGEN VON & MIT CLAUDIA HENZLER
10.1.1 NUTZUNGSBEWILLIGUNG VON BILDMATERIAL (FÜR VERANSTALTER & ÖFFENTLICHKEITSARBEIT)

Im Rahmen der Bewerbung von HENZLER-Veranstaltungen ist von Claudia Henzler zu diesem Zweck Bildmaterial kostenfrei anforderbar und nutzbar sofern der Copyrighthinweis (siehe oben) beachtet wird – dies gilt ebenso für Dritte (wie Print & Online-Medien, Stadtblätter & -Anzeiger etc.). Die kostenfreie Nutzungsbewilligung für übermitteltes Bildmaterial erstreckt sich ausschließlich auf den Rahmen der Bewerbung der Veranstaltung mit Claudia Henzler.
Konditionen für zusätzliche Nutzungsverwendungen sind gesondert anzufragen.

10.1.2 FOTOGRAFIE IM RAHMEN VON VERANSTALTUNGEN UND WORKSHPOPS
Während allen Veranstaltungen von Claudia Henzler darf – sofern nicht explizit anders ausgedrückt – fotografiert werden. Workshop Teilnehmende geben mit ihrer Anmeldung automatisch die Zustimmung, dass im Workshop bzw. während der HENZLER-Veranstaltung fotografiert/gefilmt werden kann und dass dieses Material (eigenes oder fremdes, was auf der Veranstaltung entsteht) gegebenenfalls auch veröffentlicht wird – sei es in online oder auch in Print- und anderen Medien. Jeder Teilnehmende an HENZLER-Veranstaltungen hat die Möglichkeit eigens gemachtes Bildmaterial an Claudia Henzler zu übergeben und dieses – nach eigenem Ermessen – für die kostenfreie Veröffentlichung freizugeben oder nur im Rahmen der Veranstaltung zu zeigen. Möchte ein Teilnehmer nicht fotografiert werden, so ist dies in jedem Fall rechtzeitig VOR Beginn der Veranstaltung mit der Anmeldung an Claudia Henzler zu melden und dies kann zum Ausschluss von der Veranstaltung führen (aufgrund von „Nichtmachbarkeit“); sofern dieser Wunsch zu einem späteren Zeitpunkt durch den Teilnehmer geäußert wird, kann dieser nicht mehr garantiert erfüllt werden. Mit Eingang der Anmeldung – spätestens jedoch bei Eingang der Zahlung, gilt die Zustimmung als automatisch erfolgt, dass während der Veranstaltung fotografiert/gefilmt wird und das entstandene Material gegebenenfalls veröffentlicht wird. Wenn Fotos, die von den Workshopteilnehmern gemacht wurden, veröffentlicht werden, geschieht dies nach bestem Wissen und Gewissen mit Nennung des Urhebercopyrights. Es wird selbstverständlich darauf geachtet, dass die Würde der auf den Fotos abgebildeten Personen stets gewahrt wird.

10.2. VERPFLEGUNG
Verpflegung ist für TeilnehmerInnen nicht im Veranstaltungs-| Workshop-Teilnahmebeitrag inkludiert, soweit nicht explizit anders beschrieben.

10.3 STORNO-BEDINGUNGEN
Storno durch Workshop-Teilnehmer
Sollte ein Teilnehmer nach Anmeldung oder Überweisung stornieren bzw. ausfallen, fallen 100% Stornogebühr an. Es steht dem Teilnehmer jedoch frei, eine Ersatzperson für den Workshop zu finden (welche bis zum Zeitpunkt seiner Stornierung noch nicht in selbigem Kurs angemeldet ist).
Alternative: erreicht der Workshop die volle Teilnehmerzahl (bzw. mindestens 12 zahlende TeilnehmerInnen noch nach Ausfall des zuvor Angemeldeten), so kann innerhalb eines Jahres eine beliebige andere Veranstaltung gebucht und verrechnet werden. In letzterem Fall werden 25 € für den Bearbeitungsaufwand einbehalten.

Storno durch Claudia Henzler
Sollte eine Stornierung aufgrund von Krankheit, Unfall o.ä. durch Claudia Henzler nötig werden, werden bereits eingegangene Beiträge | Leistungsbezüge für den Ersatztermin übertragen. Der Betrag wird auf Wunsch zu 100% zurückerstattet, sofern es keinen Ersatztermin innerhalb eines Jahres geben konnte.

Storno durch Auftraggeber | Veranstaltungshaus
Sollte eine Stornierung durch den Veranstaltungsort gegenüber Claudia Henzler nötig sein (wg. höherer Gewalt u.ä.), wird vom Veranstalter an Claudia Henzler folgende Summe vom vereinbarten Honorar wg. Leistungsentgang fällig:
10% 14- 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn
25% ab 7-3 Tage vor Veranstaltungsbeginn
45% ab 3-2 Tage vor Veranstaltungsbeginn
75% ab 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn, wenn bereits angereist: 100%

10.4 ZUFRIEDENHEITSGARANTIE
Teilnehmende an Workshops von Claudia Henzler erhalten eine Geld-zurück-Zufriedenheitsgarantie. Sofern eine Begründung geliefert wird, erhält der/die TeilnehmerIn 100% des zuvor gezahlten Teilnehmerbetrags zurück.

 

11. SCHLUSSBESTIMMUNGEN
11.1. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Betriebssitz des Fotografen. Im Fall der Sitzverlegung können Klagen am alten und am neuen Betriebssitz anhängig gemacht werden.

11.2. Das Produkthaftpflichtgesetz (PHG) ist nicht anwendbar; jedenfalls wird eine Haftung für andere als Personenschäden ausgeschlossen, wenn der Vertragspartner Unternehmer ist. Im Übrigen ist österreichisches Recht anwendbar, das auch dem internationalen Kaufrecht vorgeht.

11.3. Schad- und Klagsloshaltungen umfassen auch die Kosten außergerichtlicher Rechtsverteidigung.

11.4. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten insoweit nicht, als zwingende Bestimmungen des KSchG entgegenstehen. Teilnichtigkeit einzelner Bestimmungen (des Vertrags) berührt nicht die Gültigkeit der übrigen Vertragsbestimmungen.

11.5. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für vom Fotografen hergestelltes Bildmaterial sinngemäß, und zwar unabhängig von dem angewendeten Verfahren und der angewendeten Technik.